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07 Jul Jenseits von Kapitalismus und Kommunismus

Buch von Michael W. Bader über Idee und Praxis der Media-Unternehmensgruppe/A3W im Berliner Wissenschafts-Verlag erschienen

Das Buch „Jenseits von Kapitalismus und Kommunismus – Theorie und Praxis des Wirtschaftsmodells der Achberger Schule“ behandelt die Darstellung und Evaluierung eines 20-jährigen Feldversuches im Umgang mit neuen Wirtschaftsformen aus dem Umkreis der Dreigliederungsidee Rudolf Steiners.
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15 Jun Herrschaft der Algorithmen

Wie „Künstliche Intelligenz“ unsere Freiheit bedroht

Michael W. Bader behandelt das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) unter dem Gesichtspunkt der entmündigenden Wirkung dieser neuen Technologien für die Gesellschaft. Kritikwürdig ist hierbei neben dem höchst bedenklichen Praxiseinsatz der „Künstlichen Intelligenz“ z. B. für autonome Waffensysteme oder die Manipulation von Wahlen nicht zuletzt auch das Menschen- und Gesellschaftsbild hinter diesen Entwicklungen. Notwendig ist aus Sicht des Autors eine gesellschaftlich verantwortete Gemeinwohl-KI, die dem Nutzen der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen dient.
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Humboldt-Haus Achberg, Ansicht von Poolseite

14 Mrz Big Data und K. I.

Thementag mit Michael W. Bader am Internationalen Kulturzentrum Achberg – Die Entwicklungen in Silicon Valley als fundamentaler gesellschaftlicher Wandel und die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz für Wirtschaft und Politik....

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16 Feb Zum Tod von Ulrich Rösch

Die Freiheitsgestalt des Sozialen Organismus als Leitmotiv – Ulrich Rösch hat sich in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 2014 von der Erde verabschiedet. Er ist bereits als 17-Jähriger auf dem Lörracher Marktplatz durch Wilfried Heidt mit dem Impuls der Drei­gliederung des sozialen Organismus in Berührung gekommen, eine Begegnung, die sein Leben prägen sollte und ihn dazu geführt hat, an vielen der verschiedenen Achberger Arbeitszusammenhängen tatkräftig mitzuwirken....

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Wärmeblock II, Dornach

02 Jul Wärmeblock II

Arbeit an der Sozialen Plastikauf dem Kongress „Ursache Zukunft – Initiative zur Menschenwürde“ 18.-21. Juli 2007 · Basel, SchweizIn einer zweiten Aktion wurden nochmals 1.000 Rosenbriketts im Juni 2007 von der Stiftung Media über Teheran und Stuttgart auf den Weg nach Dornach in die Schweiz gebracht. Gemeinsam mit dem Künstler Henning Hauke wurden die Rosenbriketts in neuer Form und speziell für diese Aktion bearbeitet und zum Bau eines Rosen-Wärmeblockes zur Aufstellung während des „Kongresses Ursache Zukunft“ in Dornach vorbereitet.Auch hier sollten die Rosenblöcke in Erinnerung an die Energie-Speicher des Künstlers Joseph Beuys ein weiteres Mal als Wärmeelemente ihre Kraft entfalten, indem durch den Abbau des Wärmeblocks und die Abgabe der einzelnen Rosenbriketts ein Spendenstrom für neue Projekte entsteht und den Kreislauf weiterführt. Ganz ähnlich wie im Märchen von Rumpelstilzchen, bei dem die brave Müllertochter Stroh zu Gold spinnen muss, soll auch hier „Rosenstroh“ zu Spenden-Gold verwandelt werden und zwar in einer öffentlichen Kunstaktion unter Einbeziehung aller Kongressbesucher. Für eine entsprechende Spende können Interessenten beim Abbau des Rosenblockes mitwirken und ein kleines Stückchen konzentrierter Rosenenergie mit nach Hause nehmen. Der Wärmeblock wurde zu Beginn des „Kongresses Ursache Zukunft“ am 18. Juli 2007 in Dornach aufgebaut und sollte bis zum Kongress-Ende Stück für Stück abgetragen werden.Gerade in diesem Umschmelzungsprozess des Rosenstrohs in Schweizer Spenden-Währung lag ein wichtiger Aspekt dieses etwas ungewöhnlichen, öffentlichen Verwandlungsprozesses. Erfreulicherweise erwies sich auch die zweite Wärmeblock-Aktion als voller Erfolg, bei der mehrere hundert Gespräche geführt und viele Rosenblöcke an interessierte Kongressbesucher abgegeben werden konnten. Der große Erfolg der Aktion ist nicht zuletzt dem wunderbaren Rosenduft des Wärmeblocks zu verdanken, dessen magischer Anziehungskraft man sich nur sehr schwer entziehen konnte.Konkret geht es bei den Spendenerlösen aus der Abgabe der Rosenbriketts in Kirchheim ebenso wie in der Schweiz um die Finanzierung eines Öko-Ausbildungsbetriebes in Transsilvanien (Siebenbürgen, Rumänien), der als Projekt „Die Kinder von Boiu“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schüler Helfen Leben 2004 ins Leben gerufen werden konnte. Hierbei geht es um die beruflichen Perspektiven jugendlicher Rumänen und Roma in der Gemeinde Boiu und Umgebung. In Anbetracht der schlechten Ausbildungs­situation in Rumänien und dem Fehlen beruflicher Perspektiven für Jugendliche geht es bei dem Projekt „Die Kinder von Boiu“ um die Einrichtung eines Ausbildungs­hofes zur Qualifikation für ökologischen Landbau in Trans­silvanien. Das Projekt versteht sich als praktischer Beitrag, die konkreten Lebens­bedingungen der Jugendlichen in Boiu zu verbessern und die Ausbildungsbedingungen im Bereich der Land­wirtschaft in ganz Rumänien zu verändern.Konkret bedeutet dies den Aufbau...

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Wärmeblock I, Kirchheim

19 Mai Wärmeblock I

Rosenblöcke als Wärmezentren Über ihre Schwesterstiftung FCE – Foundation for Culture and Ecology und andere Organisationen arbeitet die Stiftung Media seit mehr als 18 Jahren an den unterschiedlichsten sozialen und ökologischen Aufgabenstellungen in Rumänien. Ein wichtiges Stiftungsprojekt befasst sich in diesem Zusammenhang mit dem ökologischen Anbau von Duftrosen der Sorte „Rosa damascena“ in der Region Medias-Sighisoara.Am Ende eines facettenreichen Verarbeitungsprozesses der Damaszener Duftrosen von der Aufzucht und Blütenernte über den Destillationsprozess bis hin zum begehrten Rosenöl steht eine Art Rosenmaische. Dieser Blütenbrei verbrauchter Rosenblätter wird üblicherweise entsorgt, im besten Fall kompostiert. Nicht so im Iran! Hier bearbeitet die Firma Zahra Rosewater Co. aus Kerman mit 1.000 Bauernfamilien eine Anbaufläche mit über 1.300 ha Damaszener Rosen. Die iranischen Anbauer, deren Rosen auch dazu beitragen, ein großes iranisches Waisenhaus zu finanzieren, haben für dieses Rosen-„Abfallprodukt“ eine höchst sinnvolle Verwendung gefunden. Im Iran wird die Rosenmaische in Holzformen gestrichen und an der Sonne getrocknet – ähnlich der traditionellen Lehmziegelproduktion. Es entstehen auf diesem Wege archaisch anmutende Rosenbriketts aus einer Art Rosenstroh. Die Rose leistet noch einmal einen wohl duftenden nützlichen Beitrag als geschätzter Brennstoff. Ein Stückchen davon z. B. im Kaminfeuer lässt auch am Ende dieser Kette noch die ganze Wärme- und Duftkraft der Rose spüren.  Kirchheimer Rosenwochen 2006 Auf Initiative der Stiftung Media entwickelte sich im Jahre 2006 ein interessanter und viel beachteter sozial-künstlerischer Prozess in Bezug auf die Entwicklungsarbeit der Stiftung in Rumänien. Gemeinsam mit dem Künstler Henning Hauke entstand die Idee eines so genannten „Wärmeblocks“ aus Rosenziegeln aus dem Iran. Die Aktion “Kirchheimer Rosenwochen” im Sommer 2006 wurde von Florian Stegmaier, dem Kurator der Städtischen Galerie Kirchheim unter Teck, begleitet und gefördert und offiziell von der Kirchheimer Stadtverwaltung unterstützt.1000 Rosenbriketts wurden auf einen riesigen Truck zugeladen und von Kerman im Iran quer durch die Länder des Ostens und Europa nach Göppingen verbracht, dort von Schülern unter der Leitung von Henning Hauke einzeln bearbeitet und sodann an mehreren Stellen in Kirchheim zu archaisch anmutenden Rosenblöcken aufgestapelt. In verschiedenen Vorträgen, Aktionen und Ausstellungen wurde das Konzept der Sozialen Plastik von Joseph Beuys und die Rosenarbeit der Stiftung einer breiten Öffentlichkeit dargestellt, dies unter Mitwirkung des bekannten Beuys Meisterschülers Johannes Stüttgen, der Lehrstuhlinhaberin der Social Sculpture Research Unit an der Universität Oxford Shelley Sacks, dem Stiftungsvorstand Michael W. Bader, dem Künstler Henning Hauke und vielen anderen mehr. Insgesamt dürfen die „Kirchheimer Rosenwochen“ als ein schöner Erfolg gewertet werden, bei denen sich mehrere 100 Interessierte in den Ausstellungs-...

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modellhof-1-laslea

20 Dez PREM / Modellhof Laslea

Das PREM-Projekt Erfreulicherweise ist die Arbeit der Stiftung in Rumänien auf großes, auch internationales Interesse gestoßen. Ein wichtiger Kooperationspartner ist hier der Mihai Eminescu Trust, der sich mit Schwerpunkt im Bereich Siebenbürgen seit vielen Jahren im Bereich der urbanen und dörflichen Entwicklung engagiert und die Erhaltung der einzigartigen historischen Architektur der sächsischen Dörfer mit interessanten Aufbau-Projekten verbindet. Gemeinsam mit dem Mihai Eminescu Trust konnte die Stiftung erfolgreiche Beratungs- und Kultivierungsaktivitäten im Bereich des Obstanbaus durchführen und eine fruchtbare Form des Austausches und der Zusammenarbeit entwickeln. Die durch die Stiftung mitbetreuten Obstplantagen ebenso wie das Rosenprojekt standen verschiedentlich auf dem Besuchsprogramm von HRH Prince Charles of Wales, Förderer des biologischen Landbaus und königlicher Schirmherr des Mihai Eminescu Trust, und fanden große Zustimmung.Gemeinsam mit dem Mihai Eminescu Trust konnte im Jahre 2002 das norwegische Außenministerium, vertreten durch das Directorate for Cultural Heritage (Riksantikvaren), im Rahmen des internationalen PREM-Projektes für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. PREM steht für „Preparing Romanian villages for EU-Membership” und verbindet die Erhaltung wertvollen Kulturerbes mit praktischer Dorfsanierung und der Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen.Jede der beteiligten Organisationen übernimmt im Rahmen des PREM-Projektes bestimmte Aufgabenstellungen, die von der Erhaltung und Pflege des kulturellen und landschaftlichen Erbes der Region, der praktischen Restauration der sächsischen Höfe über die städtebauliche Beratung der Gemeinden bis zu der Schaffung von angemessenen sozialen Strukturen und Arbeitsplätzen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft reichen.Der Modellhof im Rahmen des PREM Projektes dient als praktisches Anschauungsbeispiel für ökologischen Landbau. Die Aufgabe besteht neben dem Anbau regionaler Produkte wie Weizen, Mais und Luzerne sowie auch in der Auswahl weiterer Anbaumöglichkeiten, die im Rahmen eines ganzheitlichen Hofkonzeptes evaluiert und beispielhaft umgesetzt werden.Erfreulicherweise konnte im Rahmen des PREM Projektes noch vor Anbruch der kalten Jahreszeit im September 2003 der erste FCE-eigene Modellhof fertig gestellt werden. Der erste FCE-Modellhof (Modellhof I) liegt in der Gemeinde Laslea und entspricht in jeder Hinsicht der traditionellen Anlage der sächsischen Bauernhöfe. Modellhof Laslea Im Rahmen des PREM Projektes (siehe PREM) sollte für die Ausbildung und Qualifikation der Bauern im Bereich des biologisch-dynamischen Landbaus ein Modelbetrieb eingerichtet werden. Der Modellhof diente im Rahmen des PREM Projektes als praktisches Anschauungsbeispiel für ökologischen Landbau, der im September 2003 fertig gestellt werden konnte. Der Landwirt und der damals mit auf dem Hof lebende CIM-Experte für biologisch dynamischen Anbau konnten noch vor der kalten Jahreszeit in das sorgfältig und nach traditioneller Methode restaurierte Gebäude einziehen, ein eigener Seminarraum diente dem Bildungsauftrag des Projektes. Traktor und landwirtschaftliches Gerät...

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